26. Mai 2018

Integrierte Planung des Bauabschnitts 2.2 der A 281 und B6n - Keine Übertragung der Zuständigkeit für die B6n an den Bund

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Zwischen Bremen und dem Bund ist die geplante Trassenführung der B6n umstritten. Die Bremische Bürgerschaft hat mehrfach mit großer Mehrheit bzw. einstimmig gefordert, nur eine Untertunnelung des Flughafengeländes und eine Streckenführung vom ehemaligen Hornbachgelände zur A1 bei Brinkum zu
planen.

In dieser Variante sind die Beeinträchtigungen für die anliegenden Wohngebiete am geringsten.

Abweichend dazu hat das Bremer Verkehrsressort 2013 für den Bundesverkehrswegeplan auch eine Umfahrung des Flughafens eingereicht, die durch das Wohngebiet Wolfskuhlensiedlung verlaufen müsste. Der Bund hat diese Variante 2016 aufgegriffen und finanziell im Fernstraßenausbaugesetz  hinterlegt. Zwischen dem Bremer Senat und dem Bundesverkehrsministerium haben seitdem nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums keine Verhandlungen mehr über die Bremer Vorzugsvariante oder die mögliche Finanzierung des Tunnels stattgefunden.

Mit einem Antrag der LINKEN soll der Senat unter anderem aufgefordert werden, mit dem Bundesverkehrsministerium über die integrierte Planung des Bauabschnitts 2.2 der A 281 und der B6n und eine gemeinsame Finanzierung dieser Projekte zu verhandeln.

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