9. September 2016

Finanzierung der neuen Straßenbahnen und Einsparungsmaßnahmen der BSAG

Die BSAG hatte im vergangenen Geschäftsjahr Einnahmen aus der Personenbeförderung in Höhe von 103,6 Millionen Euro. Weitere rund 50,5 Millionen Euro wurden durch die Stadtgemeinde in Form eines Verlustausgleichs finanziert.

In der Vergangenheit hat die Stadtgemeinde diesen Zuschuss stetig reduziert. Bei der BSAG wurden in Folge dessen Personal abgebaut und Ticketpreise erhöht: Seit dem Jahr 2000 fiel jede zehnte Stelle weg.

Die Fahrgelderträge haben sich seitdem nahezu verdoppelt, wobei sich die Kennzahl der Fahrten pro EinwohnerIn im gleichen Zeitraum nur um knapp 6,5 Prozent erhöht hat.

Der Kauf von 67 dringend benötigten Straßenbahnen und die Generalüberholung von weiteren 10 Bahnen bedeuten einen Investitionsbedarf von rund 400 Millionen Euro bis 2041. Die jährlichen Kosten in Höhe von 18 Millionen Euro sollen zu je einem Drittel von der BSAG und zu zwei Dritteln von der Stadtgemeinde getragen werden.

In Bremen-Nord werden dagegen aktuell Pläne diskutiert, wonach zahlreiche Buslinien eingestellt oder eingeschränkt werden sollen.

DIE LINKE-Fraktion hat nun eine Kleine Anfrage eingereicht. Der Senat soll unter anderem mitteilen, welche konkreten Maßnahmen zur Kostenreduzierung oder Einnahmeerhöhung in Bezug auf die Linienführung und Taktung von Bussen und Bahnen aktuell geplant sind und welche davon im Zusammenhang mit dem Investitionsbedarf für die neuen Bahnen stehen.

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